Für mehr Biodiversität an den Wegränder in Beuren und Neuffen, ein Konzept mit dem NABU Neuffen Beuren


Am Wegrand - Kaisermantel, Spanische Flagge auf Wasserdost  Fotos NABU B. Etspüler
Am Wegrand - Kaisermantel, Spanische Flagge auf Wasserdost Fotos NABU B. Etspüler

 

Auslöser für das Projekt, war, dass Nabu Mitgliedern seit langem wiederholt das frühe und sehr intensive Mähen diverser Weg- und Waldränder auf den Gemarkungen Beuren und Neuffen auffiel.

 

Anfänglich wurden die zuständigen Gemeinden/Bauhöfe angesprochen und verschiedenen Vororttermine vereinbart. Daraus resultierte in der Gemeinde Beuren eine Extensivierung auf einigen gemeindeeigenen Wiesenflächen, die nunmehr wechselweise gemäht werden.

 

Die Stadt Neuffen zeigte sich schnell sehr offen für eine neue Strategie der Wegrandpflege und es erfolgte die Idee eine Wegrandkonzeption zu erarbeiten.  Die Gemeinde Beuren war anfangs zögerlich.

 

Erste Überlegungen und Gespräche zur Durchführung mit dem örtlichen Bauhofleiter erfolgten mit der freundlichen Unterstützung des ehemaligen Geschäftsführers des Landschaftserhaltungsverbandes Herrn Uwe Hiller.

Als Grundlage für die neue Handhabung diente eine vom Nabu erstellte Kartierung, welche die durch den Bauhof gepflegten Wegränder auf den Gemarkungen Neuffen und Kappishäusern umfasste.

 

Es wurden anfänglich 3 Mähtermine über das Vegetationsjahr festgelegt. Diese resultierten aus der Berücksichtigung der Biotoptypen. bzw. aus dem Vegetationsbestand, der angenommenen Frequenz an Naherholungssuchenden und auch aus ökonomischen Gesichtspunkten.

 

Mittlerweise wurden die Mähtermine entsprechend neuster Untersuchungen modifiziert und  es wird nur noch höchstens an 2 Terminen im Jahr gemulcht. Weniger Mähtermine wirken sich positiv auf die  Biodiversität und den Kosten der Kommune aus.

 

Das Projekt ging im September 2018 an den Start und wir sind gespannt  wie sich die Wegränder entwickeln. 

 

Zwischenzeitlich wurde auch in Beuren mir einer schonenden Wegrandpflege begonnen.