Albtrauf Foto NABU B. Etspüler
Albtrauf Foto NABU B. Etspüler

Aurorafalter


Aurorafalter Foto NABU B.E.
Aurorafalter Foto NABU B.E.

 

 

Warum man den Aurorafalter nicht mehr häufig antrifft.

 

Eigentlich ist sein Lebensraum um Neuffen und Beuren ideal. Es gibt feuchte Wiesen, trockene Wiesen, schöne lichte Waldsäume. Auch seine Hauptnahrungspflanzen, die Knoblauchsrauke und vor allem das  Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis) findet man noch reichlich auf unseren Wiesen und an Wegrändern.

Ja eigentlich müssten wir dann doch den schönen Falter häufig zu sehen bekommen.

Vergleicht man den wissenschaftlichen Namen des Falters (Anthocharis cardamines), erkennt man leicht, dass er sich von Pflanzenarten der Gattung Cardamine ableitet. Wenn der hübsche Falter am Wiesenschaumkraut seine Eier ablegt, ist er dank seiner grün gesprenkelten Unterseite übrigens gut getarnt, (vgl. Das Bild). Die Männchen des Aurorafalters sind unverwechselbar, die Weibchen, die kein Orange aufweisen, könnte man mit anderen Weißlingen verwechseln. Auch die nach wenigen Tagen schlüpfenden 30 mm langen Raupen sind durch die grüne Unterseite und die ins Weiße übergehenden Flanken und blaugrüner Oberseite vor Fressfeinden gut getarnt. Die Raupe duldet keine Artgenossen an derselben Pflanze und ernährt sich von den Blüten und Fruchtständen. Diese Fress- und Wachstumsphase ist nach ca. 5 Wochen abgeschlossen und die Raupe sucht sich dann in Bodennähe am Pflanzenstängel der Fraßpflanze eine geeignete Stelle zur Verpuppung. Die Puppe sieht holzartig aus wie ein Pflanzendorn, überwintert und schlüpft im nächsten Jahr.

Wo ist nun also das Problem? Eigentlich müsste es doch bei massenhaft vorkommenden Wiesenschaumkrautbeständen und bester Tarnung jedes Frühjahr tausende Aurorafalter zu sehen geben. Die Natur hat doch Jahrtausende lang alles bestens eingerichtet.

Vor 70 Jahren sind aber die ersten genialen Mähmaschinen erfunden worden. Das war in den ersten Jahrzehnten auch lange kein Problem. Die Balkenmäher kamen nicht sehr häufig zum Einsatz und im Juni waren dann die Raupen schon längst in Bodennähe am Pflanzstängel. Leider benötigt man heute das Gras vieler Wiesen aber nicht mehr als Futtermittel und viele Wiesen werden zum Freizeitrasen degradiert, und häufig mit Kreiselmäher, Mulcher usw. viel zu früh und viel zu häufig gründlichst alles weggesenst. Selbst wenn der Falter sich für die Eiablage eine Knoblauchsrauke einen Ackerrandstreifen oder Wegrand am Waldrand aussucht, ist nicht sichergestellt, dass er dort dem übertriebenen Mähenzwang entkommt.

Abhilfe für den Rückgang des Aurorafalters und ganz allgemein der Artenvielfalt sind daher Brachflächen und natürliche Beweidung wie z.B. das Naturdenkmal Schlossberg Egert, dessen Renaturierung der NABU NEUFFEN BEUREN initiiert hat. Dort ist auch letzte Woche das Bild des Aurorafalters am Immergrün entstanden.

 

www.nabu-neuffenbeuren.de


Nisthilfen vom NABU Neuffen Beuren.


Unser Experte Claus Gneiting vom NABU  Neuffen Beuren  erteilt Auskunft und Ratschläge betreffend Nisthilfen. Bei Claus können auch Nisthilfen erworben werden.

Für NABU Neumitglieder  im April gibt es eine Nisthilfe als Begrüßungsgeschenk.

Einfach mit Claus Kontakt aufnehmen.

claus.gneiting@gmx.de

 

Nistkästen
Nistkästen

Ein Blick in den Garten im April.


Bluthänfling Foto NABU B.E
Bluthänfling Foto NABU B.E

Gitlitz Foto NABU B.E.
Gitlitz Foto NABU B.E.

Lebensraum für Schlingnatter und

Zauneidechse geschaffen. NABU hilft.

 

 

Die Schaffung von Lesesteinhaufen bieten Zauneidechsen und Schlingnattern im Naturdenkmal Schloßbergegert Nahrungs-und Fortpflanzungslebensraum. Extensive Beweidung und der Verzicht auf maschinelle Pflege fördern die Biodiversität in diesem Naturdenkmal.


Helfer Foto T.Tscherich
Helfer Foto T.Tscherich

Lesesteinhaufen Foto NABU
Lesesteinhaufen Foto NABU

Zauneidechse Foto NABU B.E
Zauneidechse Foto NABU B.E

Schlingnatter Foto NABU B.E.
Schlingnatter Foto NABU B.E.

Wasseramsel an Steinach und Beurenbach März 2021


Niedrigwasser, Hochwasser, Wasserverschmutzungen, Müll, Eingriffe in Fließgewässer sowie fehlende Brutmöglichkeiten gefährden den Nahrungslebensraum der Wasseramsel.

Den größten Teil des Jahres hält sich die Wasseramsel in ihrem Brutrevier auf und beginnt schon Mitte Februar mit dem Nestbau.

Ihre Nahrung sind Köcherfliegenlarven, Steinfliegen etc,. die sie in der Steinach und im Beurenbach findet.

Nisthilfen unter Brücken bieten Schutz vor Ratten, Mardern und anderen Feinden, sind aber auch Schutz vor immer häufigerem starkem Hochwasser.

Jetzt im März 2021 brüten drei Paar Wasseramseln an der Steinach, zwischen Linsenhofen und Neuffen, sowie und ein Paar am Beurenbach. Alle Brutpaare brüten in künstlichen Nisthilfen. Auch 2 Paar Gebirgsstelzen haben jetzt mit dem Nestbau begonnen.

Wasseramseln brüten schon im März, weil zu dieser Zeit ihr Nahrungsangebot in  Fließgewässern am besten ist.

 

 


Nisthilfe Wasseramsel Foto NABU
Nisthilfe Wasseramsel Foto NABU

Wasseramsel Steinach Foto NABU B. Etspüler
Wasseramsel Steinach Foto NABU B. Etspüler

Wasseramsel Steinach Foto NABU B. Etspüler
Wasseramsel Steinach Foto NABU B. Etspüler

Foto NABU B. Etspüler
Foto NABU B. Etspüler

Frei nach dem Motto des bekannten Frühlingsgedichtes  von Mörike     Frühling lässt sein blaues Band   ........   Veilchen träumen schon ...... Frühling , ja du bist s , dich hab ich vernommen


ND Schloßbergegert Veilchen  Foto NABU B.E.
ND Schloßbergegert Veilchen Foto NABU B.E.


Nistkastenpflege Tatschetwiesen


Foto NABU B.E.
Foto NABU B.E.

Für das Baugebiet Tatschetwiesen wurden als Ausgleich Nistkästen angebracht. Wir als NABU haben das mit organisiert und die Nisthilfen aufgehängt. 

Das Ergebnis für 2020 war: 5 X  Kohlmeisen 2x  Blaumeisen und ein 1x  Halsbandschnäpper. Die Fledermausnisthilfen wurden zu 100% angenommen. 

3 Nisthilfen sind abhanden gekommen.

 

 


Naturschutzgebiet Hörnle, Entwicklungsplan soll ab 2021 umgesetzt werden.


Wechselkröte FOTO NABU B.E.
Wechselkröte FOTO NABU B.E.


Arbeitseisatz Naturdenkmal Dentel


Im Januar 2021 wurden kranke Eschen entfernt und die Flachwasserzonen sowie der Wasserzufluss stabilisiert. Dank an den Bauhof der Stadt Neuffen der diese Pflege ermöglicht hat.

Naturdenkmal Dentel Fotos NABU B.E
Naturdenkmal Dentel Fotos NABU B.E