Foto NABU B.E.
Foto NABU B.E.

Stunde der Wintervögel 2022

Eine kleine Bildernachlese vom Sonntag. Ornithologisch war es etwas flau, es war aber doch schön sich wieder einmal zu treffen. Überraschend war aber schon, dass der Feldsperling, der als Höhlenbrüter  in Randbereichen von Streuobstwiesen vorkommt nicht vor unseren Ferngläsern aufgetaucht ist. Vor über 25 Jahren war der Feldsperling in diesem Bereich der häufigste Brutvogel, in denen vom NABU angebrachten Nisthilfen.

 

 

Foto NABU
Foto NABU

Foto NABU
Foto NABU

Sperberweibchen am Futterplatz


Sperberweibchen mit Nahrung Foto NABU B.E.
Sperberweibchen mit Nahrung Foto NABU B.E.

Sperberweibchen Foto NABU B.E.
Sperberweibchen Foto NABU B.E.

Wiedehopf NABU Jahresvogel 2022. In Neuffen war er schon 2017 Brutvogel

Wiedehopf füttertet. Foto NABU B.E.
Wiedehopf füttertet. Foto NABU B.E.

Wiedehopf 2017 Foto NABU B.E.
Wiedehopf 2017 Foto NABU B.E.
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Herbst 2021


Neuffen Herbst Foto NABU B.E.
Neuffen Herbst Foto NABU B.E.

Der Albtrauf um Neuffen und Beuren zeigt sich jetzt wieder in seiner herbstlichen Pracht und Schönheit.

Seit über 35 Jahren ist das Ziel des NABU Neuffen Beuren, die Fauna und Flora hier am Albtrauf zu fördern und zu erhalten. Leider sieht die Bilanz nicht sehr positiv aus, durch immer mehr Zersiedlung, einer veränderten Landwirtschaft mit anderen Bewirtschaftungsformen, sowie der stetig wachsende Freizeitdruck in den Schutzgebieten des Albvorlandes und der Klimawandel wirken sich sehr negativ auf die Artenvielfalt im Albvorland aus, trotz vielfacher Anstrengungen.

Die Wiesen - Flora und die Wiesen - Fauna verarmen immer mehr, Amphibien verlieren ihren Lebensraum, die  Ufer der Fließgewässer werden von Anliegern teilweise verbaut und vermüllt und der Brut und Nahrungslebensraum von Vögeln verschwindet immer mehr.

 

Der NABU Neuffen Beuren braucht deshalb Verstärkung für seine Naturschutzarbeit vor Ort. Wenn Sie Lust und Interesse haben sich beim NABU zu engagieren einfach mit dem NABU Kontakt aufnehmen, damit wir gemeinsam etwas bewegen. Wir können den Naturschutz vor Ort nicht nur dem amtlichen Naturschutz überlassen, wir müssen uns auch vor Ort dafür starkmachen, deshalb kommen sie zum NABU Neuffen Beuren. 


NABU Jahresausflug auf die Alb


Foto Florina Steiner NABU
Foto Florina Steiner NABU

 

 

Letzter Weidegang Wendenweide.

 

Die Fauna Flora Habitat Wiesen (Halbtrockenrasen) Wendenweide werden auch mit Ziegen beweidet. Die Beweidung ist notwendig, dass dieses artenreiche Wiesen nicht wieder zuwachsen. Dieses Projekt kann nur gelingen, weil dies mehrere Akteure gemeinsam durchführen. Die Familie Braun als Ziegenbesitzer, die Helfer vom NABU, die bei der Betreuung der Ziegen helfen und der Landschaftserhaltungsverband der dieses Projekt fachlich betreut.

 

Der deutsche Enzian blüht jetzt in voller Pracht auf den Wiesen der Wendenweide, ein schöner Erfolg.    


Ziegen und Esel Foto NABU B.E.
Ziegen und Esel Foto NABU B.E.


Beweidung Wendenweide Foto NABU
Beweidung Wendenweide Foto NABU

Beweidung Foto NABU B.E
Beweidung Foto NABU B.E

Deutscher Enzian Franzenenzian Foto NABU B.E
Deutscher Enzian Franzenenzian Foto NABU B.E

Klettermaxe Wendenweide Foto NABU B.E.
Klettermaxe Wendenweide Foto NABU B.E.

Naturschutzgebiet Hörnle. Steinbruchsohle wird freigestellt für mehr Biodiversität.


Bodenabtrag Foto NABU
Bodenabtrag Foto NABU

Foto NABU
Foto NABU

Projekt beendet. Foto NABU
Projekt beendet. Foto NABU

NABU Vorstandschaft bestätigt.

Von links: Andrea Banzhaf, Helmut Reichenecker, Rolf Frey, Sabine Statz, Andrea Stenglein, Claus Gneiting  und Mirjam Maus.
Von links: Andrea Banzhaf, Helmut Reichenecker, Rolf Frey, Sabine Statz, Andrea Stenglein, Claus Gneiting und Mirjam Maus.

NABU Kassenprüfer bestätigt.


Kassenprüfer: Gerhard Tögel und Ralf Schmidt.
Kassenprüfer: Gerhard Tögel und Ralf Schmidt.

Werner Seyfried verlässt  nach 37 Jahren den NABU Vorstand, Danke.


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25-09-21Protokoll_Jahreshauptversammlung
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An nicht gemulchten lichten Waldwegen blüht jetzt der Dost. Mit Glück sieht man jetzt  Kaisermantel und Russischen Bär.


Kaisermantel / Russischer Bär oder Spanische Flagge Foto NABU B.E.
Kaisermantel / Russischer Bär oder Spanische Flagge Foto NABU B.E.

Der Neuntöter, wieder eine Vogelart  im Sinkflug am Albtrauf.


Neuntöter, in Neuffen nur noch 1 Paar 2021
Neuntöter, in Neuffen nur noch 1 Paar 2021

Schmetterling am Albtrauf bei Neuffen ist gefährdet.

Bergkronenwidderchen Foto NABU B.E.
Bergkronenwidderchen Foto NABU B.E.

Das Bergkronwicken-Widderchen ist auf der Roten Liste in Deutschland als stark gefährdet eingestuft, vereinzelt findet man sie noch in den Buchenwäldern des Albtraufs.

Allerdings benötigt dieser Spezialist für seine Raupen ausschließlich die Futterpflanze "Bergkronwicke". Diese Pflanze ist angewiesen auf kalkhaltige Böden im lichten Wald.

Das ist aber hier das Problem des Widderchen, sein Nahrungslebensraum am Albtrauf bei Neuffen wächst sukzessive zu.

Der Schmetterling erscheint wieder im Juli zur Blütezeit seiner Nahrungspflanze, der Bergkronwicke. Dabei befliegt er auch die Blüten des Dosts (wilder Majoran). Wächst dieser Standort zu, verliert diese Art ihren Nahrungslebensraum, so wie jetzt aktuell in Neuffen.

Das Weibchen legt seine gelben Eier nebeneinander auf die Ober oder Unterseite der Blätter der Bergkronwicke, die einzige Futterpflanze der Raupen. Diese leben dann auf den Pflanzen und überwintern gemeinschaftlich. Sie verpuppen sich erst im Folgejahr in einem weißen Kokon, der direkt auf der Erde liegt.

Die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets hat 2017 ein Maßnahmenkonzept zu Lichtwaldarten am Albtrauf im Bereich des Landkreises Esslingen beauftragt. Auf dieser Grundlage wurde mit den zuständigen Behörden ein Maßnahmenkatalog erstellt, der neben vielen anderen Tier- und Pflanzenarten auch dem Widderchen das Überleben sichern soll. Im Rahmen des Artenschutzprogramms und auch im Auftrag der Geschäftsstelle des Biosphärengebietes wurde begonnen die Maßnahmenempfehlungen umzusetzen.

 

Als NABU Neuffen Beuren ist es uns ein Anliegen, dass dieses Konzept für das Widderchen am Neuffener Albtrauf umgesetzt wird, lange warten kann man nicht mehr. 

Landschaftspflege mit Ziegen

https://www.bullsheet.de/S/index.php?k=Ziegenbetreuung_hHc7FceFcRWW

 

Liebe Helfer, NABU Mitglieder und Freunde des NABU Neuffen Beuren.

 

Die Familie Braun hat ihre Ziegen wieder zu Landschaftspflege nach Neuffen gebracht. Die Ziegen sind jetzt im Naturdenkmal Schloßbergegert.

 

Jetzt schon herzlichen Dank für Eure Hilfe. Wer weitere Informationen möchte und noch helfen möchte, einfach beim NABU melden.

 

 

 

Foto NABU B.E
Foto NABU B.E
Ziegen und Insektenparadies  Foto NABU B.E.
Ziegen und Insektenparadies Foto NABU B.E.

Wanderschäfer in Neuffen, NABU sagt Danke.


Vesper Foto NABU
Vesper Foto NABU

Foto NABU
Foto NABU

30 Jahre Landschaftsschutzgebiet - NABU zieht Bilanz.

Landschaftsschutzgebiete im Albvorland.

 

Teile des Albvorland mit seinen Streuobstwiesen und Hangbuchenwälder wurden bereits am 10. August 1993 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Die LSG-Verordnungen von 1939, 1942, 1974 und 1991 traten dann außer Kraft. Landschaftsschutzgebiete (LSG) sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen nach § 26 Abs. 1 BNatSchG "ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft gesetzlich festgeschrieben ist.

Wegen ihrer, von niemandem bezweifeltet Eigenart und Schönheit, wurde das Albvorland gerade wegen seiner Artenvielfalt entsprechend geschützt. Schon 1991/1992 hat sich der NABU Neuffen-Beuren für die Landschaftsschutzgebiete im Albvorland eingesetzt und die anstehende Verordnung mit einer Unterschriftenaktion unterstützt.

Nach 30 Jahren zieht der NABU Neuffen Beuren Bilanz und ist besorgt über die Entwicklungen und die Zukunft der Landschaftsschutzgebiete am Albtrauf!

Wie sieht es mit dem Schutz dieser einmaligen Kulturlandschaft wirklich aus? Was hat die Zusicherung für die nochmalige Aufwertung der Streuobstbestände wegen des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ wirklich bewirkt?

Es gibt immer mehr nicht genehmigte Bauten, immer mehr Hobbytierhaltung, immer mehr Freizeiteinrichtungen, immer mehr Umwandlung von Streuobstwiesen in intensive Obstanlagen, immer mehr Festwiesen, Lagerplätze und vieles mehr. Alles Eingriffe, die den geltenden Verordnungen widersprechen.

Die Nichteinhaltung der Landschutzhaftschutzgebietsverordnungen sowie fehlende Verantwortlichkeiten und egoistische Einzelinteressen von einzelnen Grundstückbesitzern gefährden die Landschaft im Albvorland.

Anders als zum Beispiel in Frickenhausen wird Beuren aktiv. Illegale Bauten wurden auf Grundstücken der Gemeinde entfernt, ein Anfang.

https://www.nabu-neuffenbeuren.de/start-aktuell/streuobstlandschaft-landschaftsschutzgebiet-und-gewerbegebiet-in-neuffen/

 

NABU Neuffen Beuern

Foto NABU
Foto NABU

Naturdenkmale in Neuffen

Immerhin, es gibt noch ganz wenige Wiesen in Neuffen, wo die Flora echt bezaubernd ist. Speziell die Teufelskralle ist inzwischen schon eine Besonderheit. Die allermeisten Wiesen aber sind auch bei uns völlig artenarm dank dem allgegenwärtigen viel zu frühen und viel zu häufigen Mähwahn. Der optimale Mahdtermin wäre, wenn der Wiesenboxbart (schwäbisch Gugigei) ausgeblüht hat, das wäre jetzt in ca. 10 Tagen.

Erfreulich auch, dass jetzt viele Halsbandschnäpper und Gartenrotschwänze erfolgreich beim Brutgeschäft sind. Wir haben bis jetzt in Neuffen keinen Neuntöter entdeckt. Das Bild stammt nicht von hier.

Die Silage unmittelbar neben dem ND. Dentel ist bestimmt für das Biotop nicht förderlich und wir hoffen, dass Grasfrosch, Kröte, Ringelnatter usw. weiter ein intaktes Biotop haben. Der Nährstoffeintrag in dieses Biotop im Frühjahr aus den benachbarten Wiesen hat jetzt schon deutlich sichtbare Spuren hinterlassen.

 

BE


Teufelskralle Foto NABU B.E.
Teufelskralle Foto NABU B.E.


Wiederherstellung von Offenlandlebensraum im FFH  ( Fauna Flora Habitat) Gebiet Wendenweide.

Die Städtischen Wiesen im Gebiet Wendenweide werden auch 2021 wieder mit Ziegen beweidet. Ziel ist es, dass der Aufwuchs von Gehölzen unterbunden wird und der Lebensraum Offenland mit seiner Pflanzen und Insektenvielfalt sich weiter entwickeln kann.

Dieses Projekt wird gemeinsam vom Landschaftserhaltungsverband des Landkreises Esslingen, der Familie Braun mit ihren Ziegen und des NABU Neuffen Beuren mit seinen Helfern durchgeführt.

Wer helfen möchte einfach beim NABU melden.

 

 


Foto NABU
Foto NABU

Foto NABU B.E.
Foto NABU B.E.

Foto NABU B.E.
Foto NABU B.E.

 

Exkursion am 15. Mai 2021.

 

Streuobstwiesen, Naturschutzgebiet Neuffener Heide und Steinbruch Hörnle.

 

 

Orchideen, Grauschnäpper und Berglaubsänger sind Arte die es 2021 in Neuffen und Beuren noch gibt, hoffentlich noch lange.

 

Es bedarf großer Anstrengungen und ein Umdenken um die Biodiversität am Albtrauf zu erhalten.

 

 

 


Hummelragwurz Foto NABU B.E.
Hummelragwurz Foto NABU B.E.


Exkursion am 13.05.2021

Feldhase Foto NABU B.E.
Feldhase Foto NABU B.E.

Dorngrasmücke Foto NABU B.E.
Dorngrasmücke Foto NABU B.E.

Zauneidechse Foto NABU B.E.
Zauneidechse Foto NABU B.E.

Halsbandschnäpper Foto NABU B.E.
Halsbandschnäpper Foto NABU B.E.

Exkursion am 09.05. 2021 im LSG u.Vogelschutzgebiet


Wendehals Foto NABU B.E.
Wendehals Foto NABU B.E.

Halsbandschnäpper Foto NABU B.E.
Halsbandschnäpper Foto NABU B.E.

Wendehals Foto NABU B.E.
Wendehals Foto NABU B.E.

Liebe Mitglieder und Freunde, 

 

Leider kann es in Coronazeiten keine normalen gemeinsamen Veranstaltungen geben.

Heute Morgen haben wir uns immerhin in kleinem Kreis, Corona-konform,  in gebotenem Abstand auf der Wiese im Dentel getroffen und die Frühaufsteher wurden belohnt. Neben den üblichen Verdächtigen (  u.a. 5 Halsbandschnäpper, 2 Gartenrotschwänze, Buntspecht, Grün- und Grauspecht) faszinierte besonders ein lange sehr schön frei sitzender Wendehals.

 

 

Wendehals Foto NABU B.E.
Wendehals Foto NABU B.E.

Gartenrotschwanz Foto NABU B.E.
Gartenrotschwanz Foto NABU B.E.
Grauspecht Foto NABU B.E.
Grauspecht Foto NABU B.E.

Halsbandschnäpper Foto NABU B.E.
Halsbandschnäpper Foto NABU B.E.

Hilfe für Mauersegler in Beuren.

Feuerwehr Beuren und NABU erweitern Nistplatzangebot für den Mauersegler.

Der Mauersegler brütete ursprünglich in Felsnischen und Baumhöhlen. In den letzten Jahrhunderten entstanden durch zunehmende Bautätigkeiten des Menschen viele neue Nistmöglichkeiten. Heutzutage brütet diese Art hauptsächlich an Wohnhäusern, Türmen, Kirchen, Fabriken etc. in ca. 9 bis 14 m Höhe und wurde eine charakteristische Stadtvogelart.

Als bedeutendster Gefährdungsfaktor für den Mauersegler gilt heutzutage die Sanierung bzw. der Abriss von Gebäuden, was zum Verlust der Brutmöglichkeiten führt.

Der dramatische Schwund an Fluginsekten in den letzten Jahrzehnten hat auch dem Mauersegler zugesetzt. Da hilft es nur bedingt, dass er einige hundert Kilometer fliegen kann, um einem Tiefdruckgebiet mit Schlechtwetter auszuweichen, um andren Orts Nahrung zu finden.

Der Mauersegler ist ein Langstreckenzieher, der die Wintermonate in Afrika südlich der Sahara verbringt.

Mauersegler sind sehr schnell und wendig, vermutlich immer schon ein wenig schneller als die andere Vögel. Ihre Spitzengeschwindigkeiten betragen mehr als 200 Kilometer pro Stunde.

In der Abenddämmerung steigen die Vögel bis zu 2,5 Kilometer auf, verschaffen sich also ein gehöriges Luftpolster, auf dem sie sich dann segelnder weise ausruhen können. 

Mauersegler leben fast ausschließlich in der Luft, 8 bis 10 Monate ununterbrochen, weil sie dort kaum Feinde und wenig Konkurrenten haben, weil sie dort aufgrund ihrer Spezialisierung problemlos Nahrung finden, weil ihnen Fliegen vielleicht einfach Spaß macht und weil sie mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit auf Wolke 7 auch schlafen können. 

In Beuren gibt es noch wenige Mauersegler. Mithilfe der Feuerwehr Beuren wurden jetzt noch weitere Nisthilfen angebracht, in der Hoffnung, dass jetzt im Mai der Bestand an Mauerseglern in Beuren wächst.

Danke an die Feuerwehr Beuren für die Hilfe und Unterstützung.

www.nabu-neuffenbeuren.de

Foto NABU
Foto NABU

Aurorafalter


Aurorafalter Foto NABU B.E.
Aurorafalter Foto NABU B.E.

 

 

Warum man den Aurorafalter nicht mehr häufig antrifft.

 

Eigentlich ist sein Lebensraum um Neuffen und Beuren ideal. Es gibt feuchte Wiesen, trockene Wiesen, schöne lichte Waldsäume. Auch seine Hauptnahrungspflanzen, die Knoblauchsrauke und vor allem das  Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis) findet man noch reichlich auf unseren Wiesen und an Wegrändern.

Ja eigentlich müssten wir dann doch den schönen Falter häufig zu sehen bekommen.

Vergleicht man den wissenschaftlichen Namen des Falters (Anthocharis cardamines), erkennt man leicht, dass er sich von Pflanzenarten der Gattung Cardamine ableitet. Wenn der hübsche Falter am Wiesenschaumkraut seine Eier ablegt, ist er dank seiner grün gesprenkelten Unterseite übrigens gut getarnt, (vgl. Das Bild). Die Männchen des Aurorafalters sind unverwechselbar, die Weibchen, die kein Orange aufweisen, könnte man mit anderen Weißlingen verwechseln. Auch die nach wenigen Tagen schlüpfenden 30 mm langen Raupen sind durch die grüne Unterseite und die ins Weiße übergehenden Flanken und blaugrüner Oberseite vor Fressfeinden gut getarnt. Die Raupe duldet keine Artgenossen an derselben Pflanze und ernährt sich von den Blüten und Fruchtständen. Diese Fress- und Wachstumsphase ist nach ca. 5 Wochen abgeschlossen und die Raupe sucht sich dann in Bodennähe am Pflanzenstängel der Fraßpflanze eine geeignete Stelle zur Verpuppung. Die Puppe sieht holzartig aus wie ein Pflanzendorn, überwintert und schlüpft im nächsten Jahr.

Wo ist nun also das Problem? Eigentlich müsste es doch bei massenhaft vorkommenden Wiesenschaumkrautbeständen und bester Tarnung jedes Frühjahr tausende Aurorafalter zu sehen geben. Die Natur hat doch Jahrtausende lang alles bestens eingerichtet.

Vor 70 Jahren sind aber die ersten genialen Mähmaschinen erfunden worden. Das war in den ersten Jahrzehnten auch lange kein Problem. Die Balkenmäher kamen nicht sehr häufig zum Einsatz und im Juni waren dann die Raupen schon längst in Bodennähe am Pflanzstängel. Leider benötigt man heute das Gras vieler Wiesen aber nicht mehr als Futtermittel und viele Wiesen werden zum Freizeitrasen degradiert, und häufig mit Kreiselmäher, Mulcher usw. viel zu früh und viel zu häufig gründlichst alles weggesenst. Selbst wenn der Falter sich für die Eiablage eine Knoblauchsrauke einen Ackerrandstreifen oder Wegrand am Waldrand aussucht, ist nicht sichergestellt, dass er dort dem übertriebenen Mähenzwang entkommt.

Abhilfe für den Rückgang des Aurorafalters und ganz allgemein der Artenvielfalt sind daher Brachflächen und natürliche Beweidung wie z.B. das Naturdenkmal Schlossberg Egert, dessen Renaturierung der NABU NEUFFEN BEUREN initiiert hat. Dort ist auch letzte Woche das Bild des Aurorafalters am Immergrün entstanden.

 

www.nabu-neuffenbeuren.de



Lebensraum für Schlingnatter und

Zauneidechse geschaffen. NABU hilft.

 

 

Die Schaffung von Lesesteinhaufen bieten Zauneidechsen und Schlingnattern im Naturdenkmal Schloßbergegert Nahrungs-und Fortpflanzungslebensraum. Extensive Beweidung und der Verzicht auf maschinelle Pflege fördern die Biodiversität in diesem Naturdenkmal.


Helfer Foto T.Tscherich
Helfer Foto T.Tscherich

Lesesteinhaufen Foto NABU
Lesesteinhaufen Foto NABU

Zauneidechse Foto NABU B.E
Zauneidechse Foto NABU B.E

Schlingnatter Foto NABU B.E.
Schlingnatter Foto NABU B.E.

Wasseramsel an Steinach und Beurenbach März 2021


Niedrigwasser, Hochwasser, Wasserverschmutzungen, Müll, Eingriffe in Fließgewässer sowie fehlende Brutmöglichkeiten gefährden den Nahrungslebensraum der Wasseramsel.

Den größten Teil des Jahres hält sich die Wasseramsel in ihrem Brutrevier auf und beginnt schon Mitte Februar mit dem Nestbau.

Ihre Nahrung sind Köcherfliegenlarven, Steinfliegen etc,. die sie in der Steinach und im Beurenbach findet.

Nisthilfen unter Brücken bieten Schutz vor Ratten, Mardern und anderen Feinden, sind aber auch Schutz vor immer häufigerem starkem Hochwasser.

Jetzt im März 2021 brüten drei Paar Wasseramseln an der Steinach, zwischen Linsenhofen und Neuffen, sowie und ein Paar am Beurenbach. Alle Brutpaare brüten in künstlichen Nisthilfen. Auch 2 Paar Gebirgsstelzen haben jetzt mit dem Nestbau begonnen.

Wasseramseln brüten schon im März, weil zu dieser Zeit ihr Nahrungsangebot in  Fließgewässern am besten ist.

 

 


Nisthilfe Wasseramsel Foto NABU
Nisthilfe Wasseramsel Foto NABU

Wasseramsel Steinach Foto NABU B. Etspüler
Wasseramsel Steinach Foto NABU B. Etspüler

Wasseramsel Steinach Foto NABU B. Etspüler
Wasseramsel Steinach Foto NABU B. Etspüler

Foto NABU B. Etspüler
Foto NABU B. Etspüler

Naturschutzgebiet Hörnle, Entwicklungsplan soll ab 2021 umgesetzt werden.


Wechselkröte FOTO NABU B.E.
Wechselkröte FOTO NABU B.E.