Foto NABU B.E.
Foto NABU B.E.

Orchideen 2022 Naturschutzgebiet Neuffener Heide


Kleines Knabenkraut Foto NABU B.E.
Kleines Knabenkraut Foto NABU B.E.

Naturschutzgebiet Hörnle.          Berglaubsänger ist wieder Brutvogel. Neu geschaffene Gelbbauchunkenlebensräume entwickeln sich positiv.


Berglaubsänger Foto NABU B.E.
Berglaubsänger Foto NABU B.E.

Gelbbauchunken Lebensraum Foto NABU
Gelbbauchunken Lebensraum Foto NABU

Ziegen als Landschaftspfleger-NABU hilft.


Foto NABU
Foto NABU

 

 

 https://www.bullsheet.de/S/index.php?k=Ziegenbetreuung_hHc7FceFcRWW 

 

Liebe Helfer, oder die es noch werden wollen,

die Familie Braun hat jetzt die Ziegen wieder zur Pflege des Naturdenkmals Schloßbergegert und später Wendenweide nach Neuffen gebracht. Also jeder kann, wenn er Lust und Zeit hat, mit Kinder, Enkel oder Freunden die Ziegen besuchen.

 

Einige Termine sind noch frei und man darf sich gerne eintragen. Sollte jemand am Anfang eine Begleitung brauchen, einfach melden?

 

Danke und Grüße, Helmut

 

Der NABU Neuffen Beuren sagt jetzt schon Danke.


Feldschwirl in Streuobstwiese

NABU NEUFFEN-BEUREN

Die NABU Ortsgruppe hat am 8.5.22 zu einer morgendlichen spontanen Beobachtungsrunde auf der Streuobstwiese in Neuffen geladen. Das Angebot nahmen trotz früher Morgenstunde 10 Personen wahr. 
Gleich nach Ankunft war ein leises sir`r´r´r´r´r´r´r´r zu hören, das nicht enden wollte. Benni Etspüler meinte, lass uns mal in diese Richtung gehen, ich tippe auf Feldschwirl, auch wenn wir diese Art in den letzten 15 Jahren hier noch nie hatten. Tatsächlich, für alle Teilnehmer war mit Spektiv oder Fernglas nach einer kurzen Suche der wie eine Maus durch den dichten Bewuchs laufende und kletternde Feldschwirl dann prächtig beim Gesang frei sitzend und singend zu sehen bzw. zu hören. Ob er hier dieses Jahr einen Brutversuch startet, ist noch ungewiss. Eigentlich passt aber in diesem Jahr das Habitat ganz gut. Schöne, offene Streuobstwiese mit angrenzenden einzelnen Büschen, dazu ist die Wiese nach den ausgiebigen Regenfällen kräuterreich und sehr feucht. 
Die üblichen anzutreffenden Vögel auf der Streuobstwiese waren dann dieses mal nicht die absoluten Stars. Dennoch gelangen natürlich auch schöne Beobachtungen von Gartenrotschwanz, Halsbandschnäppern, Feldsperling, Star, Grün- und Buntspecht. Als das „Geplapper“ der Teilnehmer gegen Ende gerade zunahm, wurde dies plötzlich zusätzlich noch von einem Geklapper untermalt und siehe da, es zeigte sich die Klappergrasmücke.

 

 

Feldschwirl Foto NABU B.E.
Feldschwirl Foto NABU B.E.

Wenn auch selten, es gibt sie noch, die Klappergrasmücke. Fotografiert bei der Vogelführung FLM Beuren.

Klappergrasmücke Fote NABU B.E.
Klappergrasmücke Fote NABU B.E.

Biosphärengebiet Schwäbische Alb


Groun Foto NABU B.E:
Groun Foto NABU B.E:

Ankunft der Sommervögel im Albvorland


Gartenrotschwanz Foto NABU B.E.
Gartenrotschwanz Foto NABU B.E.
Birnbaum Foto NABU B.E.
Birnbaum Foto NABU B.E.
Foto NABU B.E.
Foto NABU B.E.

Frühling am Albvorland


Endlich,  der März endet mit dem lange ersehnten Regen und der April startet sogar mit etwas Schnee und deutlich niedrigeren Temperaturen als noch in der letzten Woche. Die Natur freut sich nun über die Niederschläge, denn der März war viel zu trocken.


Wer in den letzten Tagen die Sonne bei einem Waldspaziergang genossen hat, konnte bereits die ersten Frühblüher entdecken: Märzenbecher, Buschwindröschen, Scharbockskraut oder Purpur-Taubnessel. Diese Waldkräuter nutzen die kurze Zeit, bevor die Bäume durchgehend belaubt sind, für ihre Blüte.  Auch die ersten Insekten profitieren davon, das Nahrungsangebot ist zurzeit nämlich noch nicht so üppig. Endlich haben im Dentel auch die Grasfrösche ihre Laichballen abgelegt.

 

 


Blaustern Foto NABU B.E.
Blaustern Foto NABU B.E.

Besuch bei den Ziegen im Stall in Brucken


Foto NABU
Foto NABU

Mistelaktion des NABU Neuffen-Beuren zur Pflege der Streuobstwiesen.


  Die Laubholzmistel breitet sich seit den 1990er Jahren auch im Neuffener Tal stark aus, wobei die Ursachen für diese Ausbreitung besonders die ausbleibende Pflege von Streuobstbeständen, klimatische Aspekte sowie die irrige Annahme, dass die Mistel unter besonderem Schutz stehe, sind. Befallen werden vor allem Apfelbäume, aber auch andere Baumsorten können betroffen sein. Der Spätwinter und das zeitige Frühjahr sind die beste Zeit, um die Obstbäume der Streuobstbestände zu schneiden. Als Kulturpflanzen brauchen viele dieser Bäume einen regelmäßigen Schnitt, dieser erhält ihre Vitalität und beeinflusst die Erntemenge positiv. Misteln können allerdings zu jeder Jahreszeit aus den Baumkronen entfernt werden, wobei sich am besten die „blattlose“ Zeit eignet, in der die Misteln gut sichtbar sind. In Zeitraum von November bis Februar/März besteht höchstens im beginnenden Frühjahr eine Gefahr der Störung von Vögeln an Nestern oder Bruthöhlen – die selbstverständlich zu vermeiden ist. Will man die Mistel nachhaltig entfernen, muss man mindestens 30 bis 50 cm vom Ansatz der Mistel ins gesunde Holz zurückschneiden. An inneren Astpartien (Leitäste, Stammverlängerung), bleibt als Notmaßnahme nur die Möglichkeit, die Misteln abzubrechen oder abzuschneiden. Dadurch lässt sich zumindest die weitere Ausbreitung durch Früchte verhindern; bei Bäumen mit starkem Mistelbefall bleibt oft nur noch die Fällung zum Schutz der restlichen Bestände. Rolf Frey und Claus Gneiting vom NABU Neuffen-Beuren e.V. konnten vergangene Woche eine stark befallene Streuobstwiese von sämtlichen Misteln befreien; ein stark befallener Apfelbaum war allerdings nicht mehr zu retten und musste gefällt werden musste. Der NABU Neuffen-Beuren steht betroffenen Wiesenbesitzer bei Fragen zum Thema Streuobstwiese und Mistelbefall gerne unter der Telefonnummer 01515 – 74 231 24 zur Verfüg


Foto NABU
Foto NABU

Pflegeeinsatz auf der NABU Streuobstwiese, Brombeeren entfernt.

Foto NABU
Foto NABU

Foto NABU
Foto NABU

Frühlingsübermut beim ungetarnten Hermelin in der Streuobstwiese Auchtert in Neuffen. Es springt noch um 10 Uhr herum, kurz bevor dann bei den ersten warmen Aufwinden Mäusebussard und Rotmilan fliegen.


Foto NABU B. Etspüler
Foto NABU B. Etspüler

Foto NABU B. Etspüler
Foto NABU B. Etspüler

Eine Besonderheit, der Mauerläufer, am Albtrauf beobachtet.


Mauerläufer Foto B. Etspüler
Mauerläufer Foto B. Etspüler

Die Lebensräume für Amphibien und Reptilien im Naturdenkmal Dentel wurden verbessert.


ND Dentel Foto B.E. NABU
ND Dentel Foto B.E. NABU

 

in den letzten 2 Jahren wurden im Naturdenkmal Dentel Gehölze reduziert und  die Wasserflächen so gestaltet, dass Amphibien, die immer häufigeren Trockenperioden besser überstehen.  Ohne die Hilfe des Bauhofs der Stadt Neuffen wäre uns dies nicht gelungen, der NABU sagt herzlichen Dank.

An einem sonnigen Standort wurde ein dauerhafter Lebensraum für  Zauneidechsen im ND geschaffen.

 

Auch 2023 hoffen wir mit Unterstützung des Landschaftserhaltungsverbandes das Naturdenkmal weiter zu entwickeln.

 

 

 

Stunde der Wintervögel 2022

Eine kleine Bildernachlese vom Sonntag. Ornithologisch war es etwas flau, es war aber doch schön sich wieder einmal zu treffen. Überraschend war aber schon, dass der Feldsperling, der als Höhlenbrüter  in Randbereichen von Streuobstwiesen vorkommt nicht vor unseren Ferngläsern aufgetaucht ist. Vor über 25 Jahren war der Feldsperling in diesem Bereich der häufigste Brutvogel, in denen vom NABU angebrachten Nisthilfen.

 

 

Foto NABU
Foto NABU

Foto NABU
Foto NABU

Sperberweibchen am Futterplatz


Sperberweibchen mit Nahrung Foto NABU B.E.
Sperberweibchen mit Nahrung Foto NABU B.E.

Sperberweibchen Foto NABU B.E.
Sperberweibchen Foto NABU B.E.

Wiedehopf NABU Jahresvogel 2022. In Neuffen war er schon 2017 Brutvogel


Wiedehopf füttertet. Foto NABU B.E.
Wiedehopf füttertet. Foto NABU B.E.

Wiedehopf 2017 Foto NABU B.E.
Wiedehopf 2017 Foto NABU B.E.
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Herbst 2021


Neuffen Herbst Foto NABU B.E.
Neuffen Herbst Foto NABU B.E.

Der Albtrauf um Neuffen und Beuren zeigt sich jetzt wieder in seiner herbstlichen Pracht und Schönheit.

Seit über 35 Jahren ist das Ziel des NABU Neuffen Beuren, die Fauna und Flora hier am Albtrauf zu fördern und zu erhalten. Leider sieht die Bilanz nicht sehr positiv aus, durch immer mehr Zersiedlung, einer veränderten Landwirtschaft mit anderen Bewirtschaftungsformen, sowie der stetig wachsende Freizeitdruck in den Schutzgebieten des Albvorlandes und der Klimawandel wirken sich sehr negativ auf die Artenvielfalt im Albvorland aus, trotz vielfacher Anstrengungen.

Die Wiesen - Flora und die Wiesen - Fauna verarmen immer mehr, Amphibien verlieren ihren Lebensraum, die  Ufer der Fließgewässer werden von Anliegern teilweise verbaut und vermüllt und der Brut und Nahrungslebensraum von Vögeln verschwindet immer mehr.

 

Der NABU Neuffen Beuren braucht deshalb Verstärkung für seine Naturschutzarbeit vor Ort. Wenn Sie Lust und Interesse haben sich beim NABU zu engagieren einfach mit dem NABU Kontakt aufnehmen, damit wir gemeinsam etwas bewegen. Wir können den Naturschutz vor Ort nicht nur dem amtlichen Naturschutz überlassen, wir müssen uns auch vor Ort dafür starkmachen, deshalb kommen sie zum NABU Neuffen Beuren. 


NABU Jahresausflug auf die Alb


Foto Florina Steiner NABU
Foto Florina Steiner NABU

 

 

Letzter Weidegang Wendenweide.

 

Die Fauna Flora Habitat Wiesen (Halbtrockenrasen) Wendenweide werden auch mit Ziegen beweidet. Die Beweidung ist notwendig, dass dieses artenreiche Wiesen nicht wieder zuwachsen. Dieses Projekt kann nur gelingen, weil dies mehrere Akteure gemeinsam durchführen. Die Familie Braun als Ziegenbesitzer, die Helfer vom NABU, die bei der Betreuung der Ziegen helfen und der Landschaftserhaltungsverband der dieses Projekt fachlich betreut.

 

Der deutsche Enzian blüht jetzt in voller Pracht auf den Wiesen der Wendenweide, ein schöner Erfolg.    


Ziegen und Esel Foto NABU B.E.
Ziegen und Esel Foto NABU B.E.


Beweidung Wendenweide Foto NABU
Beweidung Wendenweide Foto NABU

Beweidung Foto NABU B.E
Beweidung Foto NABU B.E

Deutscher Enzian Franzenenzian Foto NABU B.E
Deutscher Enzian Franzenenzian Foto NABU B.E

Klettermaxe Wendenweide Foto NABU B.E.
Klettermaxe Wendenweide Foto NABU B.E.

Naturschutzgebiet Hörnle. Steinbruchsohle wird freigestellt für mehr Biodiversität.


Bodenabtrag Foto NABU
Bodenabtrag Foto NABU

Foto NABU
Foto NABU

Projekt beendet. Foto NABU
Projekt beendet. Foto NABU

NABU Vorstandschaft bestätigt.

Von links: Andrea Banzhaf, Helmut Reichenecker, Rolf Frey, Sabine Statz, Andrea Stenglein, Claus Gneiting  und Mirjam Maus.
Von links: Andrea Banzhaf, Helmut Reichenecker, Rolf Frey, Sabine Statz, Andrea Stenglein, Claus Gneiting und Mirjam Maus.

NABU Kassenprüfer bestätigt.


Kassenprüfer: Gerhard Tögel und Ralf Schmidt.
Kassenprüfer: Gerhard Tögel und Ralf Schmidt.

Werner Seyfried verlässt  nach 37 Jahren den NABU Vorstand, Danke.


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25-09-21Protokoll_Jahreshauptversammlung
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An nicht gemulchten lichten Waldwegen blüht jetzt der Dost. Mit Glück sieht man jetzt  Kaisermantel und Russischen Bär.


Kaisermantel / Russischer Bär oder Spanische Flagge Foto NABU B.E.
Kaisermantel / Russischer Bär oder Spanische Flagge Foto NABU B.E.

Der Neuntöter, wieder eine Vogelart  im Sinkflug am Albtrauf.


Neuntöter, in Neuffen nur noch 1 Paar 2021
Neuntöter, in Neuffen nur noch 1 Paar 2021

Schmetterling am Albtrauf bei Neuffen ist gefährdet.

Bergkronenwidderchen Foto NABU B.E.
Bergkronenwidderchen Foto NABU B.E.

Das Bergkronwicken-Widderchen ist auf der Roten Liste in Deutschland als stark gefährdet eingestuft, vereinzelt findet man sie noch in den Buchenwäldern des Albtraufs.

Allerdings benötigt dieser Spezialist für seine Raupen ausschließlich die Futterpflanze "Bergkronwicke". Diese Pflanze ist angewiesen auf kalkhaltige Böden im lichten Wald.

Das ist aber hier das Problem des Widderchen, sein Nahrungslebensraum am Albtrauf bei Neuffen wächst sukzessive zu.

Der Schmetterling erscheint wieder im Juli zur Blütezeit seiner Nahrungspflanze, der Bergkronwicke. Dabei befliegt er auch die Blüten des Dosts (wilder Majoran). Wächst dieser Standort zu, verliert diese Art ihren Nahrungslebensraum, so wie jetzt aktuell in Neuffen.

Das Weibchen legt seine gelben Eier nebeneinander auf die Ober oder Unterseite der Blätter der Bergkronwicke, die einzige Futterpflanze der Raupen. Diese leben dann auf den Pflanzen und überwintern gemeinschaftlich. Sie verpuppen sich erst im Folgejahr in einem weißen Kokon, der direkt auf der Erde liegt.

Die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets hat 2017 ein Maßnahmenkonzept zu Lichtwaldarten am Albtrauf im Bereich des Landkreises Esslingen beauftragt. Auf dieser Grundlage wurde mit den zuständigen Behörden ein Maßnahmenkatalog erstellt, der neben vielen anderen Tier- und Pflanzenarten auch dem Widderchen das Überleben sichern soll. Im Rahmen des Artenschutzprogramms und auch im Auftrag der Geschäftsstelle des Biosphärengebietes wurde begonnen die Maßnahmenempfehlungen umzusetzen.

 

Als NABU Neuffen Beuren ist es uns ein Anliegen, dass dieses Konzept für das Widderchen am Neuffener Albtrauf umgesetzt wird, lange warten kann man nicht mehr. 

Landschaftspflege mit Ziegen

https://www.bullsheet.de/S/index.php?k=Ziegenbetreuung_hHc7FceFcRWW

 

Liebe Helfer, NABU Mitglieder und Freunde des NABU Neuffen Beuren.

 

Die Familie Braun hat ihre Ziegen wieder zu Landschaftspflege nach Neuffen gebracht. Die Ziegen sind jetzt im Naturdenkmal Schloßbergegert.

 

Jetzt schon herzlichen Dank für Eure Hilfe. Wer weitere Informationen möchte und noch helfen möchte, einfach beim NABU melden.

 

 

 

Foto NABU B.E
Foto NABU B.E
Ziegen und Insektenparadies  Foto NABU B.E.
Ziegen und Insektenparadies Foto NABU B.E.

Wanderschäfer in Neuffen, NABU sagt Danke.


Vesper Foto NABU
Vesper Foto NABU

Foto NABU
Foto NABU

30 Jahre Landschaftsschutzgebiet - NABU zieht Bilanz.

Landschaftsschutzgebiete im Albvorland.

 

Teile des Albvorland mit seinen Streuobstwiesen und Hangbuchenwälder wurden bereits am 10. August 1993 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Die LSG-Verordnungen von 1939, 1942, 1974 und 1991 traten dann außer Kraft. Landschaftsschutzgebiete (LSG) sind rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen nach § 26 Abs. 1 BNatSchG "ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft gesetzlich festgeschrieben ist.

Wegen ihrer, von niemandem bezweifeltet Eigenart und Schönheit, wurde das Albvorland gerade wegen seiner Artenvielfalt entsprechend geschützt. Schon 1991/1992 hat sich der NABU Neuffen-Beuren für die Landschaftsschutzgebiete im Albvorland eingesetzt und die anstehende Verordnung mit einer Unterschriftenaktion unterstützt.

Nach 30 Jahren zieht der NABU Neuffen Beuren Bilanz und ist besorgt über die Entwicklungen und die Zukunft der Landschaftsschutzgebiete am Albtrauf!

Wie sieht es mit dem Schutz dieser einmaligen Kulturlandschaft wirklich aus? Was hat die Zusicherung für die nochmalige Aufwertung der Streuobstbestände wegen des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ wirklich bewirkt?

Es gibt immer mehr nicht genehmigte Bauten, immer mehr Hobbytierhaltung, immer mehr Freizeiteinrichtungen, immer mehr Umwandlung von Streuobstwiesen in intensive Obstanlagen, immer mehr Festwiesen, Lagerplätze und vieles mehr. Alles Eingriffe, die den geltenden Verordnungen widersprechen.

Die Nichteinhaltung der Landschutzhaftschutzgebietsverordnungen sowie fehlende Verantwortlichkeiten und egoistische Einzelinteressen von einzelnen Grundstückbesitzern gefährden die Landschaft im Albvorland.

Anders als zum Beispiel in Frickenhausen wird Beuren aktiv. Illegale Bauten wurden auf Grundstücken der Gemeinde entfernt, ein Anfang.

https://www.nabu-neuffenbeuren.de/start-aktuell/streuobstlandschaft-landschaftsschutzgebiet-und-gewerbegebiet-in-neuffen/

 

NABU Neuffen Beuern

Foto NABU
Foto NABU

Naturdenkmale in Neuffen

Immerhin, es gibt noch ganz wenige Wiesen in Neuffen, wo die Flora echt bezaubernd ist. Speziell die Teufelskralle ist inzwischen schon eine Besonderheit. Die allermeisten Wiesen aber sind auch bei uns völlig artenarm dank dem allgegenwärtigen viel zu frühen und viel zu häufigen Mähwahn. Der optimale Mahdtermin wäre, wenn der Wiesenboxbart (schwäbisch Gugigei) ausgeblüht hat, das wäre jetzt in ca. 10 Tagen.

Erfreulich auch, dass jetzt viele Halsbandschnäpper und Gartenrotschwänze erfolgreich beim Brutgeschäft sind. Wir haben bis jetzt in Neuffen keinen Neuntöter entdeckt. Das Bild stammt nicht von hier.

Die Silage unmittelbar neben dem ND. Dentel ist bestimmt für das Biotop nicht förderlich und wir hoffen, dass Grasfrosch, Kröte, Ringelnatter usw. weiter ein intaktes Biotop haben. Der Nährstoffeintrag in dieses Biotop im Frühjahr aus den benachbarten Wiesen hat jetzt schon deutlich sichtbare Spuren hinterlassen.

 

BE


Teufelskralle Foto NABU B.E.
Teufelskralle Foto NABU B.E.


Wiederherstellung von Offenlandlebensraum im FFH  ( Fauna Flora Habitat) Gebiet Wendenweide.

Die Städtischen Wiesen im Gebiet Wendenweide werden auch 2021 wieder mit Ziegen beweidet. Ziel ist es, dass der Aufwuchs von Gehölzen unterbunden wird und der Lebensraum Offenland mit seiner Pflanzen und Insektenvielfalt sich weiter entwickeln kann.

Dieses Projekt wird gemeinsam vom Landschaftserhaltungsverband des Landkreises Esslingen, der Familie Braun mit ihren Ziegen und des NABU Neuffen Beuren mit seinen Helfern durchgeführt.

Wer helfen möchte einfach beim NABU melden.

 

 


Foto NABU
Foto NABU

Foto NABU B.E.
Foto NABU B.E.

Foto NABU B.E.
Foto NABU B.E.