
Liebe NABU- Mitglieder und Freunde,
unser Ortsverband darf den Nachlass von Friedhelm Weick verkaufen. Der Erlös kommt zu 100 % unserem Projekt, Erwerb von Ackerflächen und Bewirtschaftung auf dem Kairtfeld in Neuffen, zugute.
Mehr Biodiversität in der Feldflur.
Unseren NABU-Mitgliedern und Freunden wollen wir das Erstzugriffrecht zu diesen einmaligen originalen Bildern ermöglichen. Dieses Angebot wird es nur einmal so geben.
Mindestgebot: ca. 23€
Euer Angebot an:
Wilfried Schmid ([email protected])
Freitag, 12.06.2026, 18.00–20.00 Uhr, Melchior-J.-Haus: Vogelbestimmungskurs mit Uwe Bayer – Teil 1: Theorie, Einführung in die Ornithologie und in die App für Anfänger und Fortgeschrittene. Anmeldung erforderlich
Kurs entfällt, Uwe ist weiterhin verhindert
Samstag, 13.06.2026, 8.00–12.00 Uhr, Treff: kath. Gemeindehaus, Vogelbestimmungskurs mit Uwe Bayer – Teil 2: Praxis, Vogelstimmen hören in den Streuobstwiesen, für Anfänger und Fortgeschrittene
Kurs entfällt, Uwe ist weiterhin verhindert.


Die gemeinsam angelegten Brachflächen auf dem Kairtfeld in Neuffen haben nachweislich zu einer Verbesserung der Biodiversität geführt. Vor allem in der Zugzeit sind das wichtige Trittsteine für viele ziehende Arten, siehe Fotos.
Für dieses Projekt werden weitere Flächen gesucht, die temporär aus der landwirtschaftlichen Produktion herausgenommen werden und nach ca. 2 Jahren wieder der Landwirtschaft zur Verfügung stehen.
Wer Flächen auf dem Kairtfeld verkaufen oder verpachten möchte, einfach Bescheid geben.
Eine unserer Brachflächen muss nachgearbeitet werden. Die Fläche wurde neu bearbeitet und wird nun neu eingesät, was allerdings einen kleinen Arbeitseinsatz erfordert.


















Auf dem Kairtfeld zwischen Neuffen und Kohlberg gibt es noch Lebensraum für ca.10 Paar Feldlerchen, eine Besonderheit.
Der NABU Neuffen-Beuren sucht weiterhin Grundstücke auf dem Kairtfeld, um weitere temporäre Naturflächen zu schaffen, für Feldlerchen, Zugvögel und Insekten, in Zusammenarbeit mit Jägern und der Landwirtschaft.





Ein hochgefährdeter Ackervogel (Rückgang in B-W seit 1980 um 90 %) ist zum Vogel des Jahres 2026 gewählt worden. Die wenigsten von uns werden schon einmal den markanten Ruf des Männchens am frühen Morgen gehört haben. Er klingt wie Rep Rep. In alten Büchern kann man noch die Schreibweise Rephuhn finden. Das Foto zeigt einen Rebhuhnhahn mit dem braunen Bauchfleck zwischen Reben. Daneben befand sich aber eine geeignete Offenlandfläche mit mehrjährigen Brachen, Blüh- und Altgrasflächen.
Die von der Landwirtschaft, Jägern und NABU angelegten Brach/ Refugialflächen (40 ar) auf dem Kairtfeld Neuffen müssten noch deutlich vergrößert werden, damit das Rebhuhn wieder einen Lebensraum bei uns findet.
Deshalb hat der NABU NEUFFEN-BEUREN Interesse, Ackerflächen im Gewand Kairt zu erwerben oder zu pachten, um die Biodiversität zu verbessern. Nach 3 Jahren werden diese Flächen wieder landwirtschaftlich genutzt.
Obwohl bei uns noch kleinräumige Landwirtschaft betrieben wird, ist das Rebhuhn auch hier längst verschwunden. In der ganzen Region sind sie nur noch zwischen Tübingen und Rottenburg und vereinzelt auf den Fildern, in Remseck und in Fellbach anzutreffen. Zu sehen bekommt man sie nur selten, da sie optimal getarnt sind. Man benötigt also eine Portion Glück, um eine Kette Rebhühner zu sehen.
Die Hilfe für das Rebhuhn ist schwierig angesichts der modernen Landwirtschaft. Es bräuchte mehrjährige Brachen mit Wildkräutern und angepasster Düngung.
Wer dem NABU Neuffen Beuren für den Naturschutz Ackerflächen auf dem Kairtfeld zur Verfügung stellen möchte, einfach Kontakt aufnehmen.
www.nabu-neuffenbeuren.de


Die Zaunammer (Emberiza cirlus) ist ein Singvogel aus der Familie der Ammern. Sie bevorzugt warme, strukturreiche Kulturlandschaften.
Auch 2025 konnte die Zaunammer wieder in Neuffen an drei verschiedenen Stellen am Rande der Weinberge nachgewiesen werden.
Die Zaunammer lebt vor allem in offenen, sonnigen Landschaften mit Hecken, Feldgehölzen, Weinbergen, Waldrändern und Buschzonen. Das Naturschutzgebiet Neuffener Heide und der reduzierte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in den Weinbergen sind für die Entwicklung der Zaunammer förderlich.
Wichtig für die Zaunammer:
www.nabu-neuffenbeuren.de
Zwischen Neuffen und Kohlberg befinden sich Ackerflächen von 70 ha.
Die Wissenschaft empfiehlt für diese Fläche ca. 4 % Refugial/Brachflächen.
Die landwirtschaftliche Nutzung dieser Flächen sind Kartoffeln, Getreide, Mais und teilweise Feldgras als hochwertiges Grünfutter, auch intensiv.
Trotz teilweise kleinflächiger Nutzung gibt es kaum Brachflächen. Allerdings sind noch 10 Paar Feldlerchen als Brutvögel auf dem Kairtfeld nachgewiesen, was es für die Zukunft zu erhalten und zu steigern gilt.
Im Winter sind auf dem Kairtfeld Goldammern, Bluthänflinge und andere Arten anzutreffen.
Für den Vogelzug am Albtrauf ist das Kairtfeld ein wichtiger Trittstein, z. B. Braunkelchen, Steinschmätzer etc.
Die Landwirtschaft (Martin Schnerring) die Jägerschaft (Hubert Rau) sowie der NABU Neuffen Beuren haben sich das Ziel gesetzt, dass auf dem Kairtfeld weitere Refugialflächen zu schaffen, um den Ackerboden zu verbessern, den Lebensraum der Arten der Feldflur (auch Feldhasen) zu erhalten und die Biodiversität zu stabilisieren bzw. zu verbessern.
Nach zwei oder dreijähriger Refugialfläche wird der Acker wieder landwirtschaftlich genutzt.
Es werden zum Start finanzielle Mittel benötigt, um Grundstücke zu erwerben bzw. zu pachten und zu bewirtschaften.
Mit dem Grunderwerb/ Pachtung können wir erst beginnen, wenn die finanziellen Mittel vorhanden sind.
Schon jetzt werden wir gemeinsam mit Refugialflächen/ Brachflächen von 40 ar beginnen, bereitgestellt von der Jägerschaft und dem NABU.





Die Zauneidechse (Lacerta agilis) ist eine in Deutschland heimische und streng geschützte Reptilienart. Der NABU Neuffen Beuren und die Familienbetreuung des Landratsamts Esslingen engagierten sich intensiv für den Schutz der Zauneidechse und Schlingnatter im Naturdenkmal Schloßbergegert in Neuffen.
Im Hangbereich des Naturdenkmals wurden mit Steinen, Sand und Holz die Lebens- und Fortpflanzungsbedingungen der Zauneidechsen und Schlingnattern verbessert. Der NABU erhofft sich durch diese Maßnahmen, die Eidechsenpopulation zu erhöhen, auch weil in diesem Bereich Beweidung stattfindet und keine Gefahr für die Reptilien durch die Bearbeitung mit Mähmaschinen besteht.
Finanziert wurde diese Artenschutzmaßnahme vom NABU Neuffen Beuren.
Der NABU sagt Danke an alle Helfer.








Das NSG Steinbruch Hörnle in Neuffen ist von herausragender Bedeutung und eines der größten geschlossenen Nahrungslebensräume der Gelbbauchunke in Baden-Württemberg, sowie seltener Vogelarten (z.B. des Berglaubsänger).
Wilfried Schmid und der NABU Neuffen Beuren freuten sich, der Neuffener SPD und MdB Nils Schmid die Besonderheiten dieses Natur-Hotspots zu zeigen.


Streuobstwiesenbörse gegründet, mit dem NABU Neuffen - Beuren.
Die Streuobstwiesenbörse wurde 2018 von der Firma Domberg in Zusammenarbeit mit dem NABU Neuffen Beuren freigeschaltete.
Das Projekt hat sich entwickelt und ist auch regional für Neuffen und Beuren ausgelegt.
www.neuffener.streuobstwiesen-boerse.de



